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Obwohl die Raketenzelle aus Karton war hatte ich eine Fallschirmkammer eingebaut um den Fallschirm nicht über die Spitze ausstoßen zu müssen. Da durch das Ausschneiden der Fallschirmkammerklappe das 2 mm starke Papprohr geschwächt wurde, waren Maßnahmen zur Verstärkung der inneren Fallschirmkammer unbedingt nötig. Der Probestart sowie der 2. Flug in Zwickau verliefen ohne Probleme. Hatte ich beim Probestart das Kameramodul noch durch ein Gewicht ersetzt, so kam die Kamera in Zwickau natürlich zum Einsatz. Bei diesen Starts aber zeigte es sich, welche Kraft und damit auch welche Geschwindigkeit und Beschleunigung der BC 360 bei einem relativ leichten Gewicht entwickelt. Die HOG 3 wog "nur" 2900 g und so konnte der BC 360 seine volle Leistung von 360 Ns voll entfalten. |
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Leider zeigte sich nach Auswertung der 24 Bilder, dass die hohe Geschwindigkeit von ca. 400 km/h kein einziges einwandfreies Bild zugelassen hat. Hier muss auch gesagt werden, dass eine Pocket-Kamera auch nicht das Gelbe vom Ei darstellt. Bedingt durch die unveränderbare lange Belichtungszeit war mit einem besseren Ergebnis im nachhinein nicht zu rechnen. Trotz dieses kleinen Wehrmutstropfen waren meine beiden ersten erfolgreichen Starts mit dem BC 360 ein Erlebnis der besonderen Art. |
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Maße und Gewicht:
Startgewicht: 2900 g Rumpfdurchmesser: 100 mm Flossenspannweite: 350 mm Zelle und Spitze:
Die Spitze besteht aus PU-Schaum |
Nutzlast:
die durch Funk oder elektron. Schaltungen ausgelöst wird. Weiterhin waren zwei Zeitsteuerungen und ein Fallschirmbergungssystem an Bord. Antrieb: 1 BC 360 Leistung: 360 Ns Max. Flughöhe: 526 m Max. Geschwindk. 111 m/s = ca. 400 km/h |
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1 Stck. 8 Segmentfallschirm 60 cm Durchm. aus Seide 1 Stck. 16 dto. 150 cm dto. Sinkgeschwindigkeit am Schirm: 4 m/s |
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Bordspannung:
8 NC Akkus mit jeweils 1,2 V und 250 mA sorgen für einen stabilen Betrieb des Experimentalmoduls
Elektron. Zündanlage Funksender zur Rakete 12 V Batterie |
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Durch die hohe Geschwindigkeit und die eingeschränkte Kameraqualität waren die Aufnahmen kaum zu gebrauchen. Diese Aufnahme ist noch die Beste aus einer Serie von 24 Bildern. |
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