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Diese Rakete war 1992 bei der WWLC ( World Wide Launching Campaign ) in Mourmelon / Frankreich das einzige Modell mit erfolgreichem Bergungssystem und gelungenen Experimenten. Die experimentelle Nutzlast besteht aus 3 voneinander unabhängigen Versuchen zur Bilddokumentation des Raketenfluges und zur Erhöhung der Landesicherheit ( 2 Versuche ) des Flugkörpers. |
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1. Luftaufnahmen : Eine eingebaute Pocket-Kamera mit Motorantrieb ermöglicht Luftaufnahmen während des Fluges seitlich aus der Rakete heraus. Bis zu 24 Aufnahmen können entweder funkfern- gesteuert ausgelöst werden, oder in zeitlich einstellbarer Reihenfolge automatisch geschossen werden. 2. Reservefallschirm : Mittels eines einfachen Sensors wird die ordnungsgemäße Funktion des Hauptfallschirms überwacht. Öffnet der Hauptfallschirm nicht, wird automatisch das Reservesystem aktiviert. 3 .Bremsraketen : In der Endphase der Fallschirm- landung werden kurz über dem Boden mittels eines Ultraschall- Sensor-System 2 Bremsraketen gezündet, die den Landungsaufprall bei richtigem Zündzeitpunkt dämpfen. |
Technische Beschreibung Abmessungen und Massen: Länge über alles: 1475 mm Zellendurchmesser: 103 mm Flossenspannweite: 343 mm Startmasse: 7,0 kg Zellenbauweise: 5 verschraubte Einzelsegmente aus 1,5 mm Phenolharzlaminat. Aerodynamische Raketenspitze aus glasfaserverstärktem Epoxidharz. |
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Raketenmotor: 1 x ISARD 2 Hersteller: CNES, Frankreich Gesamtimpuls: 1126 Ns Mittlerer Schub: 566 N Brenndauer: 1,8 s Höhe bei Brennschluss: 130 m Max. Geschwindigkeit: 145 m/s ( 522 km/h ) Max. Flughöhe: 950 m Gipfelpunktflugzeit: 15 s Rechenparameter: cw = 0,4 Startwinkel = 87 Grad |
| Hauptfallschirm: Durchmesser: 2,0 m Bauart : 8 Segmente, Seide Sinkrate : 5 m/s Reservefallschirm: Durchmesser: 1,5 m Bauart : 16 Segmente, Seide Sinkrate : 7 m/s |
Bremsraketen: 2 x B4 Gesamtimpuls: 10 Ns Mittlere Bremskraft: 12,5 N Bremsdauer: 0,8 s Zündzeitpunkt: 1m ü. Grund Bordspannung: 9,6 V / 250 mAh ( Kamera und Timer A ) 12 V / 110 mAh ( Ultraschall und Timer B ) Peripherie am Startort: Startgestell aus Alu-Profilen, elektronische Zündanlage mit 12 V Funkfernauslösung |
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Detail Kameraauslösung : Der Auslöser der Kamera im Kameramodul wird durch einen
handelsüblichen Modellbauservo betätigt. Bei Verwendung eines
Funkfernauslösers wird dieser Servo direkt vom Empfänger versorgt.
Soll eine automatische Bildfolge während des Fluges aufgenommen werden,
so ist der Servo durch eine zusätzliche Schaltung rhytmisch anzusteuern.
Hierzu wird eine Servoansteuerplatine verwendet, die zur Erzeugung eines
positiven pulsbreitenmodulierten Signales dient . |
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Detail Ultraschallsensorik :
Der Zündzeitpunkt der Bremsraketen ist ein wichtiger Parameter für
eine weiche Landung. Hierzu wird die Entfernung der am Fallschirm
sinkenden Rakete zum Erdboden gemessen und bei Unterschreitung
einer einstellbaren Höhe (hier 1m) werden die Bremsraketen gezündet.
Die Zünder der Bremsraketen sind erst scharf, nachdem der
Fallschirm geöffnet hat. Eine Fehlauslösung wird damit vermieden.
Die schaltungstechnische Realisierung basiert auf einem Ultraschall-
sender und einem Ultraschallempfänger sowie der Auswertelektronik.
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Ultraschallelektronik und Timer zur Zündung der Bremsraketen im
eingebauten Zustand mit geöffneter Klappe.
Heckansicht mit in die Flossen integrierten Bremsraketen und
Ultraschall Sende- und Empfangselementen.
Kombiniertes Ultraschall-Timer-Modul zur Scharfschaltung der Bremsraketen
und Aktivierung des Reservefallschirms. |
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Startvorbereitungen ![]() |
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Flugdaten der HOG 2 Stabilität: 1,71 Kaliber Startgewicht: 7000 g Körperrohrdurchm. 103 mm Widerstansbeiwert: 0,4 Startwinkel: 87 Grad Abbrandhöhe: 131,3 m Verzögerung ab Zündung: 14,5 s Flughöhe: 948,9 m Geschwindigkeit: 145 m/s |
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