Egina
Es handelt sich hierbei um eine der ersten Experimentalraketen,
die ich mit meinen damaligen bescheidenen Mitteln gebaut habe.
Die Rakete trägt als Nutzlast eine Foto-Kamera,
die eine Fotoserie vom Start bis zur Landung aus der Rakete machen soll.

Maße und Gewichte:
    Länge über alles: 1060 mm
    Startgewicht: 2300 g
    Rumpfdurchmesser: 100 mm
    Flossenspannweite: 340 mm
Zelle:
    5 verschraubte Einzelsegmente aus 2 mm starkem Karton.
    Die Spitze besteht aus Glasfaser.

Nutzlast:
    Motor-Pocket-Kamera mit mech. Auslösung
    die durch Funk oder elektronischer Schaltung ausgelöst wird,
    sowie zwei Zeitsteuerungen
    und ein Fallschirmbergungssystem.
Antriebe:
    5 Held 5000 ca.145 Ns
Max. Flughöhe:
    ca. 140 m
Max. Geschwind.:
    ca. 50 m/s
Bergungssystem: 1 Stck. 8-Segment Vorfallschirm, Durchm. 60 cm, aus Seide
1 Stck. 16-Segment Fallschirm, Durchm. 150 cm, aus Seide
Die Fallgeschwindigkeit beträgt 4 m/s

Zellenbauweise
Um an die Fotos zu gelangen bieten sich zwei Möglichkeiten an:

    Mittels einer Funkanlage ist es jederzeit möglich, 24 Fotos zwischen Start und Landung der Rakete zu machen. Jedes von der Erde gesendete Signal löst über einen Empfänger und einen Servo den Fotoapparat aus.

    Unabhängig von einem Sender ist es der Rakete möglich, die Bilder selbstständig zu schießen, wobei man den zeitlichen Abstand der Bildfolge vor dem Start einstellen muss. Ist der Start erfolgt, so werden nacheinander in der gewünschten Zeitsequenz 24 Bilder gemacht.
Fotomodul
Start Die Rakete hat Luftaufnahmen gemacht.
Leider ist ein großer Teil auf Grund der Geschwindigkeit
und der minderen Qualität der Pocket-Kamera sehr verschwommen.

Luftaufnahme Luftaufnahme Luftaufnahme